SV Bergtheim ./. Sennfeld/Bergrheinfeld 4

Vor einer rekordverdächtigen Zuschauerkulisse ging es am Freitag gegen den „Nachwuchs“ der Spielgemeinschaft Sennfeld/Bergrheinfeld.



Fast wären die Sitzplätze ausgegangen … (rechts trainiert noch die Bergtheimer Jugend)


Aber auch wir gaben mit Jochen Friederich und Anne Klebes, unseren 16-jährigen, eine Chance. Aber eins nach dem anderen:

Wie üblich ging es los mit den Doppeln. Und Andy Holzleitner und Peter Dindorf ließen Ihren Gegnern keine Chance: 21:7 und 21:6.

Im zweiten Doppel spielte Klaus Lorey und … – das war vor dem Spiel die große Frage. Martin und Dieter waren verhindert und Krys Radacki an der Schulter verletzt. Gerhard fühlte sich nicht in Form und Klaus und Jochen hatten noch nie zusammen gespielt. Letztendlich entschieden wir uns für ein Pokerspiel. Wir stellten den verletzen Krys auf, da er zwar wegen der Verletzung weder einen langen Clear, noch einen Smash spielen kann, aber auf Grund seiner Erfahrung die Bälle trotzdem ganz gut verteilt und am besten mit Klaus eingespielt ist. Wir hofften, dass die Gegner unser Handicap nicht erkennen. Und die Rechnung ging auf! 21:8 und 21:10.

Im Damendoppel spielte neben unserer Jugendtrainerin Steffi Roth die 16jährige Anne Klebes ihr erstes Bezirksklasse-Spiel. Die Bergtheimer Mädels schlugen sich ganz gut, aber am Schluss reichte es dann doch nicht. 14:21 und 16:21

Im ersten Herrendoppel machte es Andy spannend. Der erste Satz ging mit 18:21 etwas unglücklich verloren, doch dann spielte er konzentriert und holte sich jeweils mit 21:12 die beiden nächsten Sätze und damit den Punkt für Bergtheim.

Dann gab Jochen Friederich sein Bezirksklasse-Debüt im 3. Herreneinzel. Jochen ist einer der talentierten Nachwuchsspieler aus Steffi’s Jugendtraining. Ihm gegenüber stand Joel Wolf, der ebenfalls noch U19 ist. Angefeuert von der Bergtheimer Jugend ging Jochen zunächst knapp in Führung, die er bis Mitte des ersten Satzes behaupten konnte. Dann aber setzte sich immer mehr die größere Reichweite des Sennfelders durch und angefeuert von ettlichen Schlachtenbummlern, die die Sennfeld/Bergrheinfelder mitgebracht hatten, schaffte er ein 21:19 gegen uns. Im zweiten Satz ging es so weiter, wie der erste aufgehört hatte. Bei langen Bällen hatte unser Jochen immer wieder das Nachsehen und dann stand es 11:4 gegen uns. Jochen stellte jetzt sein Spiel um. Mit kurzen Aufschlägen und Bällen nicht mehr in die Mitte, sondern auf die Rückhand des Gegners holte er Punkt für Punkt wieder auf und schaffte bis zum 20:20 den Ausgleich. In der entscheidenden Phase fehlte Jochen dann aber das Quäntchen Glück und vielleicht auch die Erfahrung und es endete mit 20:22 gegen unseren Jochen.
Jochen Friederich (links)

In der Zwischenzeit hatte Kerstin Hetterich wenig Mühe im Dameneinzel die Punkte für Bergtheim einzufahren: 21:10 und 21:10

4:2 für Bergtheim und Peter Dindorf hatte es jetzt auf dem Schläger, den entscheidenden Punkt zu holen. Mit seiner riesen Erfahrung setzte Peter den Sennfelder Nachwuchsspieler Michael Weth mächtig unter Druck und holte sich Punkt für Punkt und dann mit 21:11 den ersten Satz. Im zweiten Satz dann das gleiche Bild. Peters lange Aufschläge und präzise Schläge brachten den entscheidenden Vorteil und mit 21:11 auch den zweiten Satz. Damit ging Bergtheim mit 5:2 uneinholbar in Führung.Peter in Topform

Das abschließende Mixed mit der jüngsten Spielerin Anne Klebes und und dem ältesten Spieler Klaus Lorey war dann nur noch Formsache. In diesem Spiel merkte man, dass die beiden noch nie zusammen gespielt hatten. Es gab zwar immer wieder lange Ballwechsel, in denen die Bergtheimer meist unter Druck standen, doch in den entscheidenen Mommenten klappte die Raumaufteilung nicht richtig und der Punkt war letztendlich weg. Mit 8:21 und 7:21 ging das Mixed an Sennfeld/Bergrheinfeld.

Fazit: 5:3 gewonnen, die „alten Hasen“ und Kerstin haben die entscheidenden Punkte geholt und unser Nachwuchs hat ein vielversprechendes Debüt gegeben. In der Tabelle sind neben uns noch 2 Mannschaften ohne Verlustpunkt, eine davon ist Schweinfurt 05 – und gegen die geht es am nächsten Sonntag – in Schweinfurt.