Monat: März 2018

In dieser Woche wurde das unterfränkische Talentteam der Altersklasse U11 bekannt gegeben. Zu den nominierten gehörte mit Lilly Horling auch eine Bergtheimer Nachwuchsspielerin.

 

Lilly hatte am 3. und 4. U11-Bezirkslehrgang teilgenommen und die U11-Kader-Trainer Matthias Pröstler und Victoria Blank dabei von ihrem Können überzeugt. Gemeinsam mit fünf anderen Mädchen und elf Jungen gehört sie damit zu den wenigen Spielern, die an den Talentpoollehrgängen teilnehmen dürfen.

 

Wir gratulieren Lilly ganz herzlich und wünschen ihr viel Erfolg!

 

[Bericht: Victoria Blank]

Der letzte Spieltag stand an, Auswärtsspiel in Bergrheinfeld gegen den vorletzten der Tabelle.

Nach drei Niederlagen in der Rückrunde waren wir mittlerweile auf Platz 4 abgerutscht. Bei einem Sieg hatten wir noch eine Chance auf Platz 3 in der Tabelle. Kris war beim Training mit dem Fuß umgeknickt und hatte daher Pause. Wenn man von Mitch mal absieht, spielten wir ansonsten in unserer stärksten Besetzung.

Im ersten Doppel ließen Andy Holzleitner und Peter Dindorf keine Zweifel aufkommen. 21:5 und 21:10 waren ein klares Ergebnis.

Im zweiten Doppel spielten Dieter Pfenning und Klaus Lorey, die Ihren Aufwärtstrend fortsetzen konnten. Mit 21:13 und 21:10 ging auch dieses Doppel deutlich an den SVB.

Die Damen (Heike Rösner und Steffi Roth) wollten da nicht zurückstehen und holten sich den ersten Satz mit 21:17, aber im zweiten wurde es dann doch richtig spannend. Sie schafften es einfach nicht, einen beruhigenden Vorsprung herauszuspielen. Am Schluss dann ein paar kleine Ungenauigkeinten und weg war der Satz mit 19:21. Im dritten Satz gelang es den SVB-lerinnne, einen Vorsprung herauszuspielen, und den ließen Sie sich nicht mehr abnehmen. 21:11 im dritten für den SVB.

Im ersten Herreneinzel standen Andy Holzleitner und Dirk Bocklet gegenüber. Und in zwei engen Sätzen setzte sich dann doch unser Andy durch. 21:19 und 21:17.

Im zweiten Herreneinzel demonstrierte Peter Dindorf seine Routine. Den Gegner laufen lassen und dann den Punkt machen. 21:11 und 21:7.

Im dritten Herreneinzel spielte Klaus Lorey gegen Christian Hufnagel. Letztendlich setzte sich hier die technische Überlegenheit durch, trotz einiger unnötiger Fehler. 21:9 und 21:15

Das Dameneinzel zwischen Steffi Roth und Tatjana Weber wurde dann zum Krimi. Den erste Satz verlor unsere Steffi mit 21:15. Der zweite Satz war völlig ausgeglichen. Und nach einem unglauglichen Kampf setzte sich Steffi ganz knapp mit 27:25 durch. Den dritten Satz begann Steffi mit ein paar unglücklichen Bällen. Den Rest des Satzes lief sie dann dem Rückstand hinterher und immer wenn wir glaubten, sie wäre wieder dran, rutsche der Ball knapp ins Aus oder war ein bisschen zu lang. 14:21 gegen uns – doch da war noch mehr drin.

Den Schlusspunkt setzte das Mixed. Heike Rösner und Dieter Pfenning für den SVB gegen Dirk Bocklet, den stärksten Bergrheinfelder Herrn, und Nicole Landeck-Höhn. Das letzte Match der Saison wurde für die Zuschauer noch richtig schön anzusehen. Dieter und Heike machten mächtig Druck und setzten sich im ersten Satz 21:18 druch. Im zweiten Satz dann ein ähnliches Spiel, aber diesmal stand die Bergrheinfelderin mit fantastischen Reaktionen am Netz und mit 18:21 ging der zweite nach Bergrheinfeld. Der dritte Satz war fast eine Kopie des zweiten. Dieter und Heike machten schön Druck, aber fast alles wurde abgewehrt. Dirk Bocklet lag dabei mehrmals am Boden, der Ball aber nicht. Am Schluss fehlte ein klein wenig Glück und mit 18:21 ging auch der dritte Satz verloren.

6:2 Gewonnen!

Fazit: Unser Erfolgsduo Andy und Peter war auch diesmal vom Gegner nicht zu bremsen. Das Fehlen von Kris konnte von Dieter und mir ausgeglichen werden, wobei wir endlich mal so gut harmonierten, dass die Punkte beim SVB blieben. Die anderen Partieen waren alle spannend. Die Meisterschaft verloren haben wir, da wir in den entscheidenden Spielen zu sehr ersatzgeschwächt angetreten sind. So fehlen uns in der Endabrechnung 3 Punkte und wir sind dritter.

Wir – mittlerweile ins Mittelfeld abgerutscht – lagen noch 3 Punkte vor Schweinfurt 05. Andy und Peter waren wieder dabei, dafür fehlte Kris wegen krank.


Im ersten Herrendoppel spielten die Routiniers Andy Holzleitner und Peter Dindorf gegen ein starkes Schweinfurter Doppel mit Rüdiger Baake und Klaus Roos. Aber unsere Cracks sind ein eingespieltes Doppel und verstehen es immer wieder, die entscheidenden Punkte zu holen. 21:19 und 21:13 für uns.


Wesentlich weniger eingespielt waren im zweiten Doppel Dieter Pfenning und Klaus Lorey. Viele Drops ins Netz und ettliche Bälle knapp hinten aus kosteten uns den ersten Satz 12:21. Im zweiten Satz lief es dann besser und wir schafften es, einen kleinen Vorsprung heraus zu arbeiten, den wir ins Ziel retteten. 21:18. Der dritte Satz war dann wieder eine Wiederholung des ersten. Drops ins Netz, Bälle knapp ins Aus und schon lagen wir wieder deutlich zurück. Zum Ende hin kamen wir dann wieder besser ins Spiel – aber da war dann schon alles zu spät. 9:21 gegen uns.


Die Damen machten es besser. Heike Rößner und Stafanie Roth setzten sich mit 21:16 und 21:19 durch.


Damit 2:1 für den SV


Bei den Herreneinzeln dominierten unsere Routiniers. Andy Holzleitner holte sich das erste Herreneinzel mit 21:12 und 21:16 und Peter Dinndorf das zweite mit 21:14 und 21:17.


Als dann die Schweinfurterin Brigitte Gram verletzungsbedingt nicht mehr antrat, war unser Sieg perfekt.


So hatte das Duell Jugend (unser Jonas Roth) gegen Routinier (Klaus Roos) keine Bedeutung mehr. Diesmal setzte sich noch die Routine durch: 11:21 und 11:21


Im abschließenden Mixed wollten es die Bergtheimer noch einmal wissen. Ganz knapp mit 19:21 ging der erste Satz verloren, der zweite wurde mit 21:15 gewonnen und im entscheidenden Satz zogen die Bergtheimer nach großem Kampf dann doch mit 18:21 den kürzeren.


Fazit: 5:3 gewonnen – Mit unseren Stammspielern sind wir in der Bezirksklasse Spitze – die Ersatzspieler können diese aber nicht ersetzen.

Nach unseren knappen Niederlagen gegen DJK Schweinfurt und TG Schweinfurt waren unsere Meisterchancen nur noch rein theoretisch. Senneld/Bergrheinfeld III war einer der Haupt-Aufstiegs Aspiranten und lag mittlerweile einen Punkt vor uns in der Tabelle. Also war unsere Aufgabe alles andere als einfach.


Vor allem, da unsere halbe Mannschaft fehlte: Mitch, der mittlerweile in München eine Familie gegründet hat und uns daher praktisch nicht mehr zur Verfügung steht, Andy, der auf Eins bisher alles gewonnen hatte, Peter, der Routinier auf zwei und außerdem Martin als stärkster Ersatzspieler, der wegen Verletzung wohl längere Zeit ausfallen wird.


So spielten Kris Radacki und Klaus Lorey das erste Herrendoppel. Und es wurde sehr knapp und es fehlte ein Quäntchen Glück. 19:21 im ersten Satz. Im zweiten Satz dann Satzball für uns bei 20:19, aber der ging haarscharf ins Aus. Dann zwei lange Ballwechsel, wo wir am Ende den Kürzeren zogen. 20:22 gegen uns.


Das zweite Herrendoppel mit Andreas Braun und Jonas Roth war für diese Gegner einfach noch zu unerfahren. 6:21 und 7:21 gegen uns.


Heike Rößner und Stefanie Roth im Damendoppel kämpften und waren drann, aber mit 19:21 ging der erste Satz trotzdem verloren. Im zweiten Satz lächelte Fortuna dann auch mal für uns. 21:18. Im dritten Satz wieder heiße Ballwechsel, Spannung bis kurz vor Schluss. Aber bei den letzten Bällen setzten sich dann doch die Sennfelderinnen durch mit 15:21


Dann ließ Dirk Bocklet unserem Andreas Braun keine Chance. 13:21 und 9:21


Kris Radacki wollte nun unsere Ehre retten. Er hatte im ersten Herreneinzel aber mit Herrmann Popp einen schweren Gegner. Nach spannendem Verlauf schaffte er mit 21:19 dann doch den ersten Satz. Im zweiten Satz ging er voll konzentriert an die Sache heran, erarbeitete sich einen kleinen Vorsprung und brachte den dann mit 21:15 auch nach Hause. Kris hatte es geschafft und holte tatsächlich im ersten Herreneinzel den Ehrenpunkt und bleibt damit weiter bei den Einzeln ungeschlagen.


Richtig spannend machte es Jonas Roth, 16 Jahre jung und voll motiviert. Und er schaffte den ersten Satz mit 21:18. Im zweiten Satz schaffte es dann sein Gegner Nick Weigmann sich besser auf Jonas‘ Spiel einzustellen und holte sich den 2. Satz mit 21:14. Im dritten Satz lief es dann gar nicht Gut für Jonas. Er versuchte das Spiel auf die Rückhandseite zu verlagern und wenn ihm das gelang, sah er richtig gut aus. Aber leider rutschte fast jeder Ball ein klein wenig ins Aus und so zog er unter Wert geschlagen mit 9:21 den kürzeren.


Und auch bei Steffi mit 15:21 und 11:21 im Dameneinzel und bei Heike und Dieter Pfenning mit 4:21 und 14:21 im Mixed lief es nicht rund.


Fazit. 1:7 gegen uns. Unsere Routiniers und Leistungsträger Andy Holzleitner und Peter Dindorf sind von der „Jugend“ noch nicht zu ersetzen. Da wir allerdings auch schon vor dem Spiel keine Aufstiegs-Ambitionen mehr hatten, ist die Niederlage nicht so schmerzhaft.

Die Tabellensituation war klar. Die TG Schweinfurt und wir lagen punktgleichen auf dem ersten Tabellenplatz. Da die TG das leichtere Restprogramm hat, war für uns ein Sieg Pflicht. Aber leichter gesagt, als getan, denn es fehlten Peter, unser Erfolgsgarant im 2. Herreneinzel und Martin als stärkster Ersatzspieler.


Gute Chancen rechneten wir uns in den beiden ersten Herreneinzeln aus. Die fehlenden 3 Punkte sollten die beiden Herrendoppel und vielleicht das Damendoppel holen. Also stellten wir Kris und Klaus im ersten Herrendoppel auf. Unseren stärksten Doppelspieler Andy liesen wir im zweiten Doppel spielen und hofften, dass er zusamen mit Andreas Braun es irgendwie schaffen würde.


Im ersten Doppel mit Kris Radacki und Klaus Lorey lief der erste Satz nach Plan: 21:14. Im zweiten Satz aber wurden die Schweinfurter immer stärker, unsere Aufschläge kamen nicht richtig und dann kam auch noch das Pech dazu. Mit 11:21 hatten wir nicht wirklich eine Chance.


Der dritte Satz wurde dann zum Krimmi. Bei 20:19,21:20 und 22:21 hatte wir drei mal Matchball. Der letzte Matchball war besonders dramatisch. Wir hatten beide Gegner auf die rechte Seite getrieben und und Kris schlug den Ball in das völlig leere linke Halbfeld, doch der Ball ging Millimeter ins Seitenaus. Dann Aufschlag auf Klaus, der spielt einen Return weit nach hinten auf die Rückhand, die Antwort ist zu kurz, aber unser Smash landet haarscharf im Seitenaus. Matchball gegen uns. Aufschlag auf Kris, hoch und zu kurz, Smash von Kris auf die Netzkante, der Ball fällt auf unsere Seite – Aus – verloren – unser taktisches Konzept dahin.


Im zweiten Herrendoppel spielten Andy Holzleitner und Andreas Braun. Die beiden haben in der Konbination bisher kaum zusammen gespielt. Und obwohl Andy mächtig Druck macht gelingt es auch hier nicht 17:21 und 15:21.


Nur auf die Damen ist verlass. Nachdem der erste Satz mit 9:21 völlig daneben geht, zeigen sie mentale Stärke und geben nicht auf. 21:19 ist der Lohn und auch im Dritten Satz haben Sie die Schweinfurterinnen im Griff. Mit 21:17 geht das Spiel an uns.


2:1 für TG Schweinfurt


Im ersten Herreneinzel spielt Andy Holzleitner wieder extrem stark. Er hat auf Eins in dieser Saison alle Spiele gewonnen. Und auch Holger Beer lässt er keine Chance. 21:13 und 21:19


Im Dameneinzel kämpft Stefanie Roth gegen Lisa Mittag, findet aber nicht das Zaubermittel. 14:21 und 12:21


3:2 für TG Schweinfurt


Andreas Braun gegen Torsten Hartlieb muss es nun im 3 Herreneinzel richten. Aber Andreas nach seiner Grippe-Erkrankung hatte noch Trainings- und Konditionsrückstand. Im Ersten Satz war die Kraft noch da 21:19 für uns, im zweiten Satz reichte es dann nicht mehr 17:21 gegen uns und im 3. Satz war dann die Luft weg 9:21.


Kris Radacki im zweiten Herreneinzel ist in dieser Saison in den Einzeln ebenfalls noch ungeschlagen und das wollte er auch heute verteidigen. Im ersten Satz gelang das auch ganz gut 21:13 für uns. Im zweiten Satz dann aber Probleme, ein paar Fehler bei leichten Bällen und plötzlich war der Satz mit 17:21 weg. Doch im dritten Satz besann Kris sich dann wieder auf seine Stärken und setzte sich mit 21:13 durch.


4:3 für TG Schweinfurt vor dem Mixed


Aber die TG hat ein starkes Mixed und ließ uns keine Chance. Dieter Pfenning und Heike Rösner zogen mit 7:21 und 10:21 den Kürzeren.


5:3 verloren – aus der Traum von der Meisterschaft